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Auf dieser Seite stehen die neuesten Blogeeinträge oben. Die aktuelle Tour durch Westeuropa 2018/2019 der Reihe nach und von Anfang gibts hier: Teil 1 / Teil 2
Ältere Touren: Prag 2018 - Ostsee 2017

Arm ist nicht, wer wenig hat, sondern wer viel braucht.
— Peter Rosegger

Finnischer Segen

Am Sonntag entdeckt Dana ihren ersten Wackelzahn!

Der Weg führt ständig steil auf und ab über Schotter oder Nebenstraßen. Was man sich bergauf mühsam erarbeitet hat, Verschleißt abwärts nur ungenutzt die Bremsbeläge. Allmählich sind wir gefrustet. Bisher gabs kaum einen Tag an dem man halbwegs normal vorwärts gekommen wäre und an dem man abends nicht komplett platt war.
50km / 660 Hm.

Ich bau unser Zelt am Campingplatz  Sycherák auf. Wir sind froh noch ein geöffnetes Lokal zu finden und heute nicht mehr selbst kochen zu müssen. Danach fallen uns die Augen zu so dass wir gleichzeitig mit Dana schlafen gehen.

Montag. Das Camp liegt sehr schön und ruhig am See. Wir gönnen uns heute einen Pausetag und bleiben hier.

Tägliches Kaffee-Ritual

Leider gibts weder einen Laden in der Nähe noch hat heute ein Lokal geöffnet. Wir haben zwar immer Vorräte für einen Tag dabei, aber das Brot wird nicht reichen, wir konnten ja gestern am Sonntag auch schon nichts kaufen. Zum Glück hilft uns ein finnisches Paar mit Brot und echtem finnischen Knäckebrot aus. Und das ohne dass wir danach fragen! Sie fahren ja sowieso mit ihrem Wohnmobil weiter. Danke Finnen, die Laune steigt und der Tag ist gerettet!

Nachmittags haben wir dann sogar den ganzen See für uns allein. Fast…

2018-06-04 08:19 · becki

Pilsen

Samstag: Bis Pilsen geht es meistens windgeschützt durch Wald und auf richtigen Radwegen. Wunderbar!

Aber danach wirds wieder offener und bergiger. Der Gegenwind ist manchmal so stark, dass wir uns anschreien müssen um uns zu verstehen.  Dazu kommen Streckenabschnitte die Spass machen würden, hätte man ein vollgefedertes MTB anstatt ein vollbepacktes Tandem.

Wir bleiben nach 56 km am Transkemp Hracholusky. Dies liegt postkartentauglich an einer Staustufe an einem Fluss namens Mže. Natürlich wird noch ausgiebig gebadet :-)

2018-06-04 07:51 · becki

Bergaufland

Irgendwas hat gestern gefehlt… Ach ja der Gegenwind. Aber heute, Freitag ist er endlich umso heftiger wieder da. Wir haben die Hauptrichtung gewechselt, der Wind auch. Um 11 gibt's ein Gewitter, wir finden zun Glück rechtzeitig ein Bushäuschen zum unterstellen.

Inzwischen sitz ich bei einem Bier in der Restaurace a Penzion Na Poště. Es ist noch nicht mal 9, die Damen sind schon im Bett und ich hab auch Blei in den Beinen.

Nach dem Gewitter hatte es sich eingeregnet sodass wir die Ganzkörperkondome angezogen haben und einfach weitergefahren sind. Der Regen hat irgendwann aufgehört, nicht aber der heftige Gegenwind. Dazu ging es auf schmalen aber verkehrsreichen Straßen viel bergauf und wenig runter. Wir waren zeitweise auf über 600 m Höhe (Prag liegt auf knapp 200 m). Kommentar Stefanie: „Die Tour zur Ostsee letztes Jahr war ein Klacks gegen die Tschechei“

Freitag 49 km / 480 Hm

2018-06-01 17:41 · becki

Heimwärts

Moldau mit Karlsbrücke

Am Donnerstag  fahren wir endlich wieder. Zunächst doch nochmal östlich Richtung Innenstadt um auf den Moldau-Radweg zu gelangen. Wie erwartet Unmengen an Touristen und fieser Verkehr. Wir sind froh als wir wieder draußen sind und an der Moldau entlang Richtung Süden radeln. Kurz vor Radotín zweigen wir nach Südosten ab und verlassen die Moldau. Es geht nun entlang der „Berounka“ - wie heißt der Fluß nur auf deutsch?

Inzwischen ist es sehr heiß geworden. Bevor die Kleine einen Sonnenstich bekommt belassen wir es bei 40km und campen am Autocamp Ostrov - Zadní Třebáň.

Wie im Gurgala - wunderbar!

2018-06-01 17:36 · becki

Prag

Dienstag und Mittwoch bleiben wir in Prag und ruhen uns aus. Der Campingplatz ist recht schön am Wald mit See, es gibt Wlan, so können wir uns die überlaufene Innenstadt diesmal sparen.

Bei "As" und Kristýna

Nicht Mad Max, nur Tschechien

2018-05-29 17:28 · becki

Moldau

Mit dem Start in Louny am Sonntag verlassen wir den Lauf der Eger und fahren quer durchs Land südöstlich Richtung Moldau. Auch hier geht es idyllisch und bergig durch einsame Dörfer. Nachmittags wird es heiß so dass wir froh sind unser Tagesziel Autocamp Obora Veltrusy nach gut 50 km und knapp 500 Höhenmeter zu erreichen.

Über der Moldau

Hier treffen wir auf eine Familie aus Neuseeland, die mit 2 Kindern 1 Jahr unterwegs sind. Sie sind nach Europa geflogen und haben sich in Berlin einfach 4 günstige Räder + Anhänger gekauft. So gehts auch.

Am Montag gehts Richtung Süden immer an der Moldau entlang nach Prag. Zunächst gemächlich auf gutem Radweg, dann spektakulär eher auf einem MTB Singletrail als einem Radweg direkt am steil abfallenden Moldauufer.

Besser wär jetzt ein leichtes MTB...

Wir setzen mit einer kleinen Fähre auf das Westufer über um nicht direkt durch die Innenstadt fahren zu müssen. Das Ortsschild von Prag passieren wir auf den folgenden 3 Kilometern auf einer viel befahrenen Hauptstraße ohne Seitenstreifen, die dennoch als Radweg deklariert ist. Tschechei halt.

Ziel erreicht unspektakulär auf der Haupstraße

Besser wäre es gewesen etwas weiter südlich überzusetzen. Das Ostufer eignet sich viel besser zum Radfahren. Wir erreichen unser Camp Džbán um 15 Uhr.

Abends treffen Andreas mit Kristýna am Campingplatz zum Essen ein und Dana hat endlich mal wieder ihren Paten.

2018-05-29 17:12 · becki

Pause mit Krach

Wir entscheiden uns am Freitag Morgen diesen Tag zu pausieren um die Sachen zu Trocknen, die Räder zu warten und einfach auszuruhen. Es bleibt trocken und nachmittags wird es schön warm. Dana nutzt ausgiebig den Spielplatz.

Gegen Abend treffen immer mehr Gäste ein, Wochenende halt. Wir sind die einzigen Ausländer, auch das einzige Zelt. Was ein paar Kilometer Entfernung vom Flußradweg gleich ausmachen…

Nachts erleben wir die Tschechische Wochenedgestaltung hautnah. Es dröhnt seltsame Musik in brachialer Lautstärke ins Zelt. Dana schläft trotzdem gut. Aber Stefanie schmollt und ich kann auch nicht richtig schlafen.

Am Samstag fahren wir weiter nach Louny. Inzwischen ist es heiß, aber die Stecke verläuft weitgehend über Asphalt und die Steigungen halten sich auch in Grenzen, so sind die gut 50 km bald runtergekurbelt. Einen richtigen Flußradweg gibt es nun gar nicht mehr. Es geht auf Nebenstraßen von Dorf zu Dorf. Sehr idyllisch, viele Kirchen aber weder Einkehrmöglichkeiten noch Läden.

Tschechischer Hopfen

Einmal rennt ein freilaufender Schäferhund wild kläffend Stefanie hinterher. Es passiert nichts, aber sie erschreckt sich schon sehr und die Stimmung ist danach erstmal eine Zeit lang ganz unten.

Es gibt in der Nähe von Louny keinen Campingplatz also suchen wir uns ein Hotel und gehen abends schön essen.

2018-05-27 04:48 · becki

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tour.txt · Zuletzt geändert: 2020-01-07 06:33 von becki

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