Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


tour:2018_fruehling

Frühlingsfahrt 2019

Move your ass and your mind will follow.
— Naggler Alm, Weißensee 2013

Es geht weiter!

Nachdem wir den Blog etwas vernachlässigt haben gehts nun weiter.

Freitag 15.03.2019: Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Am Montag geht der Flieger nach Ibiza wo usere Fahrräder auf uns warten. Dann wollen wir mit der Fähre aufs Spanische Festland nach Denia und von dort erstmal Richtung Südportugal radeln. Dann immer am Atlantik entlang nach Hause…

Ein Wort zur Fliegerei: Um klimaneutral zu bleiben haben wir den Flug nach Ibiza bei www.atmosfair.de kompensiert. Das ist gar nicht mal so teuer. „Damit werdet ihr die Welt auch nicht retten“ hört man dann oft. Richtig, das werden wir nicht. Aber wir werden auch nicht daran schuld sein. Wir werden die Zukunft unserer Kinder nicht abfackeln. Darauf kommt es uns an!

2019-03-15 12:22 · becki

Denia

Samstag 23.03.2019. Wir haben die letzten vier Tage in Ibiza bei Tina und Jogi verbracht und konnten uns dort etwas Einradeln und alles in Ruhe zusammenpacken. Sogar das Wetter hat nach einer verregneten Ankunft noch mitgespielt.
Heute sind wir schon in den frühen Morgenstunden nach Ibiza-Stadt geradelt und dort auf die Fähre nach Denia. Diesmal hatten wir eine ruhige und kurze Überfahrt und haben nach zwei Stunden Denia erreicht. Von dort sind wir noch ein Stück weiter auf einem Via Verde Radweg, sehr idyllisch an Orangenplantagen entlang, geradelt. Nachdem wir an einen schönen Campingplatz „Rio Mar“ direkt am Meer vorbei gekommen sind, haben wir kurzerhand entschlossen, dass 40 km für den ersten Tag ausreichen und sind dort für die erste Übernachtung geblieben.

2019-03-23 19:17 · stefanie

La Falaguera

Sonntag 24.03. Obwohl es eigentlich sehr schön ist hier am Meer bei den ganzen netten deutschen und österreichischen Rentnern wollen wir nicht gleich nach dem 1. Tag pausieren. Es geht zuerst eben hin, aber dann hoch in die Berge nach Barx mit 430 Höhenmetern und teilweise über 11% Steigung. Aua! Ich  hämmere das Zelt am Camping La Falaguera in den beinharten Boden.

Eine alte Bahntrasse

Kurz vor dem Pass

Montag 25.03.2019. Kaum ist man ein paar Kilometer weg vom Meer, schon sind wir die einzigen Gäste auf dem Camping. Die Gegend hier sieht aus wie eine Mischung aus Dolomiten und bayrische Voralpen. Sehr idyllisch und das Wetter meint es auch grad gut mit uns, also bleiben wir noch einen Tag. Nachts sinkt die Temperatur in den einstelligen Bereich, aber sobald die Sonne rauskommt wird es schnell warm.

2019-03-25 10:45 · becki

Albacete

Dienstag 26.03. Wir starten nach einem erholsamen und sonnigen Pausetag von dem Campingplatz „La falaguera“. Es geht auf einer Nebenstraße wunderschön durch die Berge immer abwärts Richtung Xativa. Es sind rund 20 km zu fahren bis wir den Bahnhof in Xativa erreichen. Nach einem kurzen Aufenthalt können wir mit dem Zug nach Albacete fahren. Stefan hat das alles prima gemanagt. Es ist eine große Hilfe , dass er spanisch spricht. Wir erreichen relativ entspannt unser Hotel in Albacete. Unsere Fahrräder können dort sicher untergebracht werden und wir erkunden zu Fuß die Stadt.

2019-03-26 19:58 · stefanie

Frost am Rio Jardin

Mittwoch 27.03.Von Albacete geht es schnurgerade und bretteben auf einer aufgelassenen Bahntrasse entlang. La Routa de Don Quijote heißt die Schotterpiste, die wir bei kaltem Wind aber warmer Sonne beradeln. Das Land  ist hier sehr trocken. Wo nicht künstlich bewässert wird gibts nur Steine. Unterwegs begegnet uns niemand. Eigentlich habe ich noch nie eine so einsame Gegend gesehen.

Wir wissen dass es auf diesem Abschnitt weder Unterkünfte noch Zeltplätze gibt, also müssen wir wild campen. Nur wo? Überall besteht der Boden aus splittrigen Steinen. Schließlich finden wir aber doch ein schönes Plätzchen unter Walnussbäumen direkt an einem Flüsschen.

Nachts gefriert die Atemluft an der Zeltwand. Das Termometer zeigt Minus 5,3 °C Außentemperatur. Stefanies Kommentar nach dem Aufwachen: „Vor lauter Frieren hab ich ganz vergessen mich zu fürchten.“ Wir bleiben am Morgen lange im Zelt liegen bis es draußen endlich wieder wärmer wird.

Unser Trinkwasser ist ein Eisklumpen

2019-03-28 07:04 · becki

Alcaraz

Nach einer saukalten Nacht konnten wir bei Sonnenschein frühstücken und uns wieder etwas auftauen. Wir sind spät gestartet. Es ging immer weiter auf dem via Verde Radweg „La Routa de Don Quijote“. Landschaftlich heute viel schöner als gestern. Zwischen den Bergen entlang, durch unzählige Tunnel, immer mit leichter Steigung, so dass wir zeitweise auf über 1.000m Seehöhe unterwegs waren.

Dann ging es die letzten 7km wieder bergab in das kleine Örtchen Alcaraz. Dort haben wir uns ein Zimmer in dem Hostal Los Rosales genomnen.

2019-03-28 19:18 · stefanie

Puente de Genave

Freitag 29.03. Bei heftigem Wind sind wir in Alcaraz gestartet und haben uns erstmal gründlich „verfranzt“. Wir sind einen Umweg von fast 10 km gefahren, weil wir keinen Via Verde Radweg gefunden haben, auch das Navi nicht. Das war ziemlich unschön, da wir heftigen Gegenwind hatten. Zum Glück haben wir im Ort Reloid dann doch noch den Via Verde Einstieg gefunden und sind auch wider Erwarten gut vorangekommen.

In manchen Tunneln gab es sogar Licht

Letztlich waren es dann 67km anstatt geplanten 55km. Das hat echt gereicht. Untergekommen sind wir günstig in einem Appartementhotel in Puente de Genave (der erste Stop im Andalusien).

2019-03-29 19:49 · stefanie

Santisteban del Puerto

Samstag 30.03. Bei Sonnenschein starten wir in Puente de Genave. Die Straße aus dem Dorf steigt ziemlich an, führt uns aber diesmal direkt auf den Via Verde Radweg. Allerdings fahren wir heute nur ein paar Kilometer darauf. Wir verlassen den Via Verde und der Weg führt uns auf eine Schotterpiste, die allerdings nach kurzer Zeit zu einer 1a Teerstrasse wird.

Leider müssen wir danach wieder auf einer stärker befahrenen Landstraße fahren. Aber der Verkehr hält sich zum Glück noch in Grenzen. Es geht immer den Berg hoch an unzähligen Olivenbäumen vorbei. Wir machen über 500 Höhenmeter. Ziemlich erledigt kochen wir am Gipfel Nudeln im Olivenhain. Dann geht's bergab nach Santisteban, wo wir uns für zwei Nächte ein Zimmer im Hotel Rey Sanchez IV genommen haben. 1. weil wir ne Pause brauchen und 2. ist für morgen Dauerregen gemeldet.

2019-03-30 20:01 · stefanie

Linares

Montag, 01.04. Wir sind am späten Vormittag in Santisteban gestartet. Durch die Zeitumstellung haben wir länger als sonst geschlafen 😉. Leider fing es nach 5 km doch zu regnen an, obwohl es für heute eigentlich trocken gemeldet war.
Naja, ist ja nichts Neues für uns. Dana haben wir gleich mal ihre Regenklamotten angezogen. Wir hatten die Regenjacken eh schon an. Die Strecke war relativ entspannt. Wir mussten zwar immer mal wieder auf der Hauptstraße fahren, aber es ging auch auf Nebenstraßen und Feldwegen entlang. Und der Regen hörte zum Glück auch bald wieder auf.

Wir sind auch an einem Stausee vorbeigekommen und haben dort recht idyllisch pausiert, trotz des zurückgelassenen Mülls. Leider liegt in Spanien generell überall sehr viel Müll rum (obwohl es genug Müllcontainer gibt), was uns doch oft recht nachdenklich stimmt.
Unterwegs haben wir wieder Ausschau nach einem Wildcamp gehalten, aber nichts passendes gefunden. Also haben wir uns entschieden in Linares wieder ein Hotel zu suchen. Und diese Entscheidung war genau richtig, denn kaum am Hotel angekommen hat es wie aus Eimern geschüttet. Abends sind wir zu Fuß in die schöne Stadt und haben beim Dönermann gut und viel gegessen.

2019-04-01 18:09 · stefanie

Andújar

Dienstag 02.04. Wir sind bei recht frischen Temperaturen gestartet. Ca. 55km liegen vor uns bis Andujar. Es geht recht kräftezehrend immer auf und ab durch: Olivenhaine (was auch sonst).
Am späten Nachmittag kommen wir an und gehen abends noch Tapas essen.

2019-04-03 20:23 · becki

Villafranca de Cordoba

Mittwoch 03.04. Wir starten bei Sonnenschein. Vor uns liegen 66km mit knapp 400 Höhenmeter. Es geht erstmal relativ flach auf Nebenstraßen dahin. Dann kommen zwei längere Steigungen und danach immer wieder eben. Wir machen Pause in einem Dorf an einem Spielplatz, um uns für die kommenden 14km zu stärken. Die haben es echt in sich. Es geht eigentlich nur bergauf. Mal etwas steiler und dann wieder flacher. Als ob das nicht schon reicht, frischt unterwegs der Wind auf, natürlich Bauchwind, wie Dana immer sagt.

Oliven soweit das Auge reicht

Recht erschöpft kommen wir endlich am Campingplatz an. Er ist schön, aber der absolute Wucher. Wir müssen für unser kleines Zelt fast 30 Euro bezahlen. Und Stefan bekommt es kaum aufgebaut, weil der Boden so hart ist. Das einzig Positive: Dana findet sofort eine spanische Freundin: Ana. Die Zwei spielen trotz verschiedener Sprachen bis es dunkel wird. Auch am nächsten morgen toben sie noch ausgiebig herum. Leider reist Ana mit ihren Eltern schon ab.

Keine Sprachprobleme

Wir machen einen Pausetag und ziehen notgedrungen (es ist wieder Regen gemeldet) in den noch teureren „Bungalow“).

2019-04-03 20:35 · stefanie

Die weiteren Aussichten

1554458574989.jpgDie Sonne scheint bei Tag und Nacht
Eviva Espana!
Der Himmel weiß, wie sie das macht
Eviva Espana!

2019-04-05 10:22 · becki

Córdoba

Sonntag 07.04.2019. Nach 2 Tagen Regen, Hagel und Gewitter ist es heute Vormittag zwar kalt aber trocken. Wir nutzen diese Lücke und radeln die letzten 30km nach Córdoba. Hier wollen wir erstmal 2 Nächte bleiben und uns morgen die Stadt ansehen.

Die Landschaft hat sich geändert. Die endlosen Olivenplantagen sind Feldern gewichen und es ist fast so grün wie bei uns in Franken.

An zelten ist weiterhin nicht zu denken. Selbst wenn das Wetter besser wäre, Campingplätze gibts keine und ansonsten ist jeder Quadratmeter Land eingezäunt. Aber Stefanie hat für uns ein sehr schönes Apartment in der Altstadt gefunden. Mit viel Blumen im Innenhof und hohen Zimmerdecken. Fast wie in Marokko :-)

"Unser" Patio

Es gießt in Strömen

2019-04-07 13:38 · becki

Parque Periurbano "El Hecho"

Dienstag 09.04.2019. Der Wetterbericht sieht gut aus. Spontan beschließen wir am Morgen nicht in den Zug nach Sevilla zu steigen, sondern es doch per Rad auf der Via Verde zu probieren. Eine Entscheidung die wir nach kurzer Zeit bereuen: Gegenwind, der Weg ist aufgeweicht und schon bald beginnt es zu regnen. Vormittags Nieselregen und am Nachmittag kommen wir in einen Platzregen. Zum Glück kommt danach die Sonne wieder raus und wärmt uns auf. Nach 30km finden wir einen gute Stelle für unser Zelt auf einem einsamen Picknickplatz und belassen es für heute.

2019-04-10 06:47 · becki

La Luisiana

Mittwoch 10.04. Wir frühstücken im Sonnenschein. Leider bewölkt es sich dann doch wieder und sieht nach Regen aus. Wir beeilen uns beim Einpacken und starten mal wieder bei frischen Temperaturen und Gegenwind. Die ersten Kilometer lassen sich trotzdem ganz gut fahren. Und wir begegnen doch tatsächlich noch einem Reiseradler. Der Erste seit wir wieder gestartet sind.
Leider verwandelt sich der Via Verde nach kurzer Zeit in eine Schlammpiste und wir müssen die Räder ein Stück durch den Schlamm schieben. Danach sehen die Räder dementsprechend aus…. und wir auch.
Zum Glück war es nur ein kurzes Stück und wir kommen bald gut voran. Die Sonne spitzt auch immer mal wieder durch die Wolkendecke und es bleibt trocken.
Nach 45km erreichen wir den Ort La Luisiana und suchen uns ein Zimmer für die Nacht, da es wieder einmal keine Möglichkeit zum campen gibt. Aber das Zimmer ist günstig und wir können am Abend noch gute und günstige Tapas essen und ein Bier dazu trinken.

2019-04-10 19:01 · stefanie

Marchena

Donnerstag 11.04. Die Sonne scheint. Und ihr werdet es nicht glauben, den ganzen Tag. Wir radeln den letzten Teil des Via Verde Radwegs bis nach Marchena.

Wir haben noch keine Übernachtung gebucht, denn wir hatten noch auf ein Wildcamp gehofft. Es hat sich aber leider nichts passendes gefunden. Also suchen wir erstmal einen Spielplatz für Dana um zu beratschlagen. Stefan findet im Internet das La Hospederia Santa Maria. Es ist gleich um die Ecke, also fahren wir mal hin. Es ist ein Kloster, und die Anfrage bei der Nonne nach einem Zimmer gestaltet sich etwas seltsam…. Aber wir kommen unter und die Räder stehen sicher und das ist ja die Hauptsache. Abends gehen wir noch in das schöne Städtchen und genießen den Abend mit Dana im Park und Spielplatz und es gibt sogar ein Kinderkarusell wie auf dem Rummel.

2019-04-11 18:54 · stefanie

Dos Hermanas

Freitag 12.04. Am Freitag Früh wollen wir uns von den Nonnen verabschieden, aber sie zeigen sich wieder nicht und geben das Frühstück durch ein Drehkreuz aus der Küche raus. Naja macht nix.

Wir verlassen das Kloster

Heute können wir endlich mal wieder einen richtigen Campingplatz anfahren. Der Weg dahin ist weit. Hinter der Stadt geht es in einen Feldweg der nach einigen Kilometern in knietiefen Schlamm führt. Also alles wieder zurück und den Umweg über die Straße nehmen. Es ist schon komisch, da sind wir in der trockensten Region Europas unterwegs und haben immer wieder mit verschlammten Wegen zu kämpfen.

Danach wird es aber richtig schön: Es ist endlich mal warm, die Sonne scheint, kein Gegenwind und fahrbare, einsame Schotterpisten durch die grüne, blühende Frühlingslandschaft Andalusiens.

Nach gut 60km erfahren wir, das es den Campingplatz, auf den wir wollen, nicht mehr gibt. Also weiter zum nächsten, jetzt in der Rushhour durch Baustellen im Speckgürtel von Sevilla.

Am Ende landen wir nach über 70km und 400 Höhenmetern im Camping Villsom in Dos Hermanas erschöpft aber zufrieden. Hier bleiben wir erstmal 2 oder 3 Nächte um uns auszuruhen.

2019-04-13 06:51 · becki

Pausetage

Samstag und Sonntag 13.04.und 14.04. Wir machen Pause auf dem schönen Campingplatz Villsom. Stefan wartet die Räder und ich muss endlich mal Wäsche waschen, denn hier gibt es zum Glück Waschmaschinen. Ansonsten faulenzen und essen wir und bespassen abwechselnd Dana.

2019-04-13 18:06 · stefanie

Pinares de Aznalcázar

Nach dem nervigen Verkehr der Vororte nahmen wir die Fähre über den Rio Guadalquivir, der uns schon durch fast ganz Andalusien begleitet und nachdem das ganze Tal benannt ist.

Nach einem Abschnitt mit unglaublich vielen Störchen und deren Nestern kommen wir durch einen Pinienwald. Zum ersten mal seit wir wieder unterwegs sind ein richtiger echter Wald zum Betreten ohne Verbotsschilder und ohne Zaun außen rum. Ich bin echt froh dass wir daheim in Oberfranken so viel schönen Wald haben. Wir sollten gut auf ihn aufpassen!

Wir landen auf einem sehr schönen Camingplatz „Dehesa Nueva“ im Naturpark „Pinares de Aznalcasar“ und können unser Zelt unter den Pinien aufstellen :-)

2019-04-16 06:27 · becki

El Atlántico

Dienstag 16.04.2019. Uns tun die Knochen weh! Nachdem keine verlässlichen Infos zu kriegen waren, ob man direkt Richtung Westen durch den Nationalpark Donana fahren kann, haben wir uns für die sichere Variante entschieden und schlagen einen Haken über Süden. Über sandige Wege geht es zunächst nach El Rocio, einem Ort der sehr an die Western von Sergio Leone erinnert.

Dann 20km bei Gegenwind auf einer Art Bundesstraße mit zum Glück breiten Seitenstreifen. Am Meer angekommen mussten wir feststellen dass es den dort erwarteten Campingplatz inzwischen nicht mehr gibt. Daher weiter nun nordwestlich nochmal 20km wieder auf einer Hauptstraße und wieder Gegenwind. Wir sind müde und links und rechts der Straße sehen wir immer wieder gute Plätze zum Wildcampen. Aber alles hinter einem lückenlosen hohen Zaun. Man kommt von der Straße einfach nicht runter. Erschöpft erreichen wir den Camping Doñana Playa und haben über 80km in den Beinen.

Ach ja wir haben den Atlantik erreicht und in Matalascañas wohl auch den südlichsten Punkt unserer Reise passiert. :-)

2019-04-16 21:50 · becki

Aljaraque

Mittwoch 17.04. Eigentlich wären wir gerne einen Tag auf dem schönen Campingplatz Donana Playa geblieben, aber leider verheißen die Wetteraussichten wieder mal nichts Gutes. Es ist für den frühen Abend Regen gemeldet und wir haben keine Lust bei Regen zu zelten. Deshalb entschließen wir uns 45km zu fahren. An Huelva vorbei in einen kleinen Vorort namens Aljaraque. Wir haben uns dort schon ein Zimmer im Hostal Muriel reserviert. Die Fahrt dorthin fängt mit einem für spanische Verhältnisse echt gutem Radweg an. Bis Mazagon, dann wirds interessant: Es kommt eine Nationalstrasse, dann eine 4-spurige Straße durch den Industriehafen Huelvas, bis wir dann als Krönung zu einer für Fahrräder gesperrten Autobahnbrücke kommen. Wir haben keine andere Wahl, als hinter der Leitplanke 1,5 km über die Brücke zu fahren.

Im Hafen von Huelva

Und komischerweise komnen wir nach diesem Fiasko wieder auf einen wunderschönen Radweg am Atlantik entlang. Typisch spanisch oder das kommt mir spanisch vor….
Und wie soll es auch anders sein, kommen wir kurz vorm Ziel auch noch in einen chubahsco (Platzregen, Schauer, ….).

2019-04-17 19:25 · stefanie

Zwangspause

Gründonnerstag 18.04.2019. Eigentlich wollten wir heute rüber nach Portugal. Aber es ist schon wieder starker Regen gemeldet. Abgesehen davon dass radeln da keinen Spass macht befürchten wir, dass uns Dana bei dem nasskalten Wetter vorn auf dem Tandem zu stark auskühlt und beschließen noch einen Tag abzuwarten. Eine gute Entscheidung wie sich zeigt, denn es regnet und gewittert fast den ganzen Tag.

Kurz vor Portugal haben wir die Nase langsam voll. Abgesehen von Marokko hatten wir seit dem Start letztes Jahr im September die meiste Zeit Gegenwind und keine zusammenhängende Woche ohne Regen, Kälte oder Sturm. Wir wollen trotzdem jetzt erstmal durch Portugal fahren und - wenn sich am Wetter nichts ändert - in Santiago de Compostela in Galizien abbrechen.

2019-04-18 16:09 · becki
Cookies helfen bei der Bereitstellung von Inhalten. Diese Website verwendet Cookies. Mit der Nutzung der Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies auf Ihrem Computer gespeichert werden. Außerdem bestätigen Sie, dass Sie unsere Datenschutzerklärung gelesen und verstanden haben. Wenn Sie nicht einverstanden sind, verlassen Sie die Website. Weitere Information
tour/2018_fruehling.txt · Zuletzt geändert: 2019-03-15 13:00 von becki

Datenschutzerklärung