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tour

Physical discomfort is important only when the mood is wrong. Then you fasten on to whatever thing is uncomfortable and call that the cause. But if the mood is right, then physical discomfort doesn't mean much.
— Robert Pirsig

2018-03-30 20:03 · becki

Cabedelo

Freitag, 31.05. Es ist vormittags schon ganz schön heiß und wir sind durchgeschwitzt bevor wir überhaupt auf den Rädern sitzen. Stefan gefällts, „endlich warm“ sind seine Worte. Wir fahren heute nicht so weit, denn wir wollen nochmal ans Meer, um einen Tag dort zu verbringen. Denn bald lassen wir das Meer und Portugal hinter uns und fahren ins nordspanische Inland.
Wir haben zum ersten Mal seit zehn Wochen etwas Rückenwind und kommen deshalb entspant am frühen Nachmittag an.

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Das Zelt füt die nächsten beiden Nächte bauen wir unter Pinien auf. Kurz nach uns kommt noch ein holländischer Reiseradler an, mit dem Stefan am abend noch fachsimpelt.

2019-06-01 20:22 · stefanie

Rio Alto

Donnerstag, 30.05. Wir starten recht früh bei strahlendem Sonnenschein und fast keinem Wind. Es geht immer an der Strandpromenade entlang Richtung Porto. Nach ca. 10 km müssen wir mit einem kleinen Fährboot den Fluss Rio Douro überqueren. Danach geht es durch Porto, aber meistens recht entspannt an der Küste auf Radwegen. Es ist heute ganz schön heiß und ich bin um jeden Schatten dankbar. Gegen Nachmittag frischt dann der Wind doch wieder auf. Das ist mir aber heute ganz recht. Wir fahren 55km bis zum Orbitur Camping Rio Alto.

2019-05-31 13:13 · stefanie

Madalena

Dienstag 28.05.2019. Die Bedingungen sind unverändert. Obwohl es sehr flach ist kommen mit nicht viel schneller als mit Schrittgeschwindigkeit voran. Nach ca. 30km bleiben wir kurz vor Porto im Camping Orbitur Madalena.

Mittwoch, 29.05. Dort machen wir einen Pausetag, denn wir haben die Nase voll von dem fiesen Gegenwind. Wir ruhen aus und gehen an den Strand.

2019-05-29 06:49 · becki

Ria de Aveiro

Montag, 27.05. Die Nacht war wider erwarten recht windstill. Aber wir stehen trotzdem relativ früh auf und starten auch bald, da der Wind nachmittags immer noch stärker wird.

Es geht auf einer Landzunge entlang und um die Ria de Aveiro, eine sog. Brackwasser-Landschaft herum. Die Strecke ist landschaftlich sehr schön, aber es ist bei dem Gegenwind sehr anstrengend zu fahren.

In einem kleinen Ort entdecken wir einen Fahrradladen und Stefan lässt die Kette am Pino öffnen, um sie dann auszutauschen. Die alte hatte scon an die 5000km runter. Der Fahrradladenbesitzer und seine Frau sind sehr freundlich und hilfsbereit. Solche Begegnungen sind immer wieder schön für uns.

Danach steuern wir, wie so oft in den letzten Tagen, ein kleines Café an und essen was von den Köstlichkeiten und trinken Galao (Milchkaffee). So sind wir zumindest in der Pause mal windgeschützt.

Wir fahren 40 km bis zum Camping Parque de Campismo do Furadouro und finden dort den perfekten Zeltplatz. Das genügt für heute.

2019-05-27 19:56 · stefanie

São Jacinto

Sonntag 26.05.2019. Nach einem Tag ausruhen gehts heute weiter. Die Berge sind einer Lagunen- und Sumpfebene gewichen. Bretteben geht es bei kaltem Nordwind (36-55km/h) dahin. Aber zum Glück ist keine Wolke am Himmel und an geschützten Stellen ist es schön warm.

In Barra müssen wir lange auf die Fähre über den Rio Vouga warten. Dann kommt nach 5km ein einfacher Campingplatz „Parque de Campismo Municipal de São Jacinto“ mit einem relativ geschützten Platz fürs Zelt. Bleiben oder weiter? Das Dümmste wäre, wenn es uns nachts das Zelt wegreisst. Also gehen wir auf Nummer sicher und belassen es heute bei 34km.

2019-05-27 06:27 · becki

Mira

Am Freitag, 24.05.2019 hält Portugal wieder einige Schmankerl für uns bereit.

Erst geht es über den Rio Mondego. Einzige Möglichkeit ist eine vierspurige Autobahnbrücke, auf der man als Radfahrer zumindest den Seitenstreifen befahrenen darf. 4km donnern links die LKWs vorbei und rechts gehts 100m in die Tiefe. Der Wind ist so stark dass man spürt wie die gesamte Hängebrücke schwankt.

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Dann gehts gut 200 Höhenmeter steil nach oben und nach der Abfahrt erwarten uns noch 25km schnurgerade Schlaglochpiste durch verbrannten Wald. Windböen bringen uns fast zum Stehen und Stefanie einmal vom Weg runter.

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2019-05-25 06:36 · becki

Figueira da Foz

Donnerstag 23.05.2019. Jetzt fahren wir schon den zweiten Tag durch abgebrannten Wald. Kilometer um Kilometer verkohlte Baumgerippe oder Stümpfe in der jetzt offenen, sanft hügeligen Landschaft.

Unterwegs treffen wir erst ein Pärchen aus St. Petersburg und dann eines aus Italien. Letztere kommen von Frankreich / Nordspanien und wollen runter nach Marokko radeln, also genau entgegengesetzt. Die Glücklichen haben grad geilen Rückenwind!

Wir kommen nach knapp 60km recht erschöpft am Camping Orbitur Gala an.

2019-05-24 06:21 · becki

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tour.txt · Zuletzt geändert: 2019-06-10 21:45 von becki

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