= Frost am Rio Jardin Mittwoch 27.03.Von Albacete geht es schnurgerade und bretteben auf einer aufgelassenen Bahntrasse entlang. La Routa de Don Quijote heißt die Schotterpiste, die wir bei kaltem Wind, aber warmer Sonne beradeln. Das Land  ist hier sehr trocken. Wo nicht künstlich bewässert wird gibts nur Steine. Unterwegs begegnet uns niemand. Eigentlich habe ich noch nie eine so einsame Gegend gesehen. Wir wissen dass es auf diesem Abschnitt weder Unterkünfte noch Zeltplätze gibt, also müssen wir wild campen. Nur wo? Überall besteht der Boden aus splittrigen Steinen. Schließlich finden wir aber doch ein schönes Plätzchen unter Walnussbäumen direkt an einem Flüsschen. Nachts gefriert die Atemluft an der Zeltwand. Das Termometer zeigt Minus 5,3 °C Außentemperatur. Stefanies Kommentar nach dem Aufwachen: "Vor lauter Frieren hab ich ganz vergessen mich zu fürchten." Wir bleiben am Morgen lange im Zelt liegen bis es draußen endlich wieder wärmer wird. {{:tourblog:2019:2019-03-29_08.54.23.jpg?nolink|Unser Trinkwasser ist ein Eisklumpen}} {{tag>fruehlingstour 2019}}